Schlaf und seine Funktion

Wie geistig fit wir sind, hängt vor allem von unserer Schlaf-Qualität ab.

Schlaf hat eine wichtige Rolle für die Funktionen unseres Gehirns. Aus der Neuropsychologie ist bekannt, dass alle Tageserlebnisse tagsüber in einer Hirnregion, im Hippocampus, zwischengespeichert und erst nachts im Tiefschlaf aus dem Hippocampus in das Langzeitgedächtnis übertragen werden. So schafft unser Gehirn wieder Platz für die neuen kommenden Informationen und ermöglicht uns einen lebenslangen Lernprozess. Die Verarbeitung der negativen wie positiven Tageserlebnisse findet im Tiefschlaf statt, außer denen mit traumatischem Charakter.

Erreichen wir nachts keinen Tiefschlaf, können die Tagesereignisse nicht übertragen und somit nicht verarbeitet werden. Dies ist dann der Fall, wenn der Schlaf gestört ist. Dauerhaft anhaltende Schlafstörungen gefährden unsere Gesunderhaltung. Denn die Energie, die der Körper durch einen ausgewogenen Schlaf wieder gewinnt, nimmt dann permanent ab, die Zellerneuerung findet kaum noch statt, die Informationen stauen sich im Gehirn und die Fähigkeit Selbstkontrolle auszuüben, seine Emotionen und Aufmerksamkeit zu kontrollieren, schrumpft. Konzentrationsstörungen (Fehlende Aufmerksamkeitskontrolle), Gereiztheit (fehlende Emotionskontrolle) und die Abnahme der Kommunikationsfähigkeit sind die typischen Symptome von Schlafmangel. Kopfschmerzen, verstärkt depressive Stimmungen bis hin zu Suizidgedanken sind oft die Folgen einer lang anhaltenden Schlafstörung. Schlafmittel sind für viele oft die letzte Hoffnung. Die Wirkung, verbunden mit vielen Nebenwirkungen, ist jedoch nur von kurzer Dauer.

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Herzlichst, Swetlana Penner